Customer Success Story

Mit BIMQ in die Zukunft – Die Software im Einsatz bei Studierenden der TH Augsburg

  • Strukturierte Modellprüfung: IDS-Dateien aus BIMQ ermöglichten gezielte Prüfungen in Solibri.
  • Fehlervermeidung: Durch eine von Beginn an einheitliche und strukturierte Attributierung war eine vereinfachte Fehlererkennung möglich.
  • Regelbasierte Kommunikation: Auf Basis der Informationsanforderungen und der aus BIMQ generierten Prüfregelvorlagen konnten Fehler regelbasiert erkannt und über das BCF-Format kommuniziert werden.
  • IFC-basierte Weiterverwendung: Durch die Definitionen in BIMQ konnte sichergestellt werden, dass die Bauabschnitte korrekt attributiert sind.
  • Lernfortschritt: Studierende entwickelten ein tieferes Verständnis für die Bedeutung strukturierter Datenanforderungen.

Im Rahmen des Moduls „Big Open BIM“ entwickelten Studierende der TH Augsburg ein digitales Modell eines fünfgeschossigen Gebäudes. Ziel war es, den Planungsprozess unter realitätsnahen Bedingungen mit einem offenen BIM-Workflow abzubilden. Die Studierenden übernahmen Rollen wie BIM-Manager, Autor, Qualitätssicherer, Statiker und Baubetrieb.

BIMQ wurde als Tool zur Definition und Verwaltung von Informationsanforderungen eingesetzt – insbesondere für die Qualitätssicherung in den Anwendungsfällen Tragwerksplanung5D-Baubetrieb und Modellübergaben im Kalkulationsprozess.

 

Abbildung 1: Beispielhafte Eigenschaften in BIMQ

„BIMQ hat uns geholfen, die Qualitätssicherung auf ein neues Level zu heben – trotz anfänglicher Hürden konnten wir strukturierte Anforderungen definieren und gezielt prüfen.“

Helgi Eggerz, Student Digitaler Baumeister (2. Semester)

 

Abbildung 2: Visualisierung von Bauabschnitten im 4D-Modell (iTWO)

Takeaways und Vorteile von BIMQ auf einem Blick

  • Strukturierte Modellprüfung: IDS-Dateien aus BIMQ ermöglichten gezielte Prüfungen in Solibri
  • Durch eine von Beginn an einheitliche und strukturierte Attributierung war eine vereinfachte Fehlererkennung z.B. für Bauabschnitte,  tragenden Bauteile (Statik) oder Feuerwiderstandsklassen möglich
  • Auf Basis der Informationsanforderungen und der aus BIMQ generierten Prüfregelvorlagen konnten Fehler regelbasiert erkannt, anschließend über das BCF-Format kommuniziert und direkt im Team behoben werden
  • urch die Definitionen in BIMQ konnte sichergestellt werden, dass die Bauabschnitte korrekt attributiert sind, um diese IFC-basiert erfolgreich in ein 5D-Tool weiter zu verwenden.
  • Lernfortschritt: Studierende entwickelten ein tiefes Verständnis für die Bedeutung strukturierter Datenanforderungen.

„Mit BIMQ lassen sich Objekt- und Eigenschaftsanforderungen im Kontext von AIA und BAP nicht mehr nur als Text oder Tabelle, sondern endlich strukturiert und digital definieren.“

Prof. Dr. Tobias Maile, Professor für Softwareentwicklung im Bauwesen,
Studiengang Digitaler Baumeister

BIMQ wird weiterhin an der TH Augsburg eingesetzt

Die Erfahrungen zeigen, dass BIMQ ein wertvolles Werkzeug für die Lehre ist. „Mit BIMQ lassen sich Objekt- und Eigenschaftsanforderungen im Kontext von AIA und BAP nicht mehr nur als Text oder Tabelle, sondern endlich strukturiert und digital definieren“, so Prof. Dr. Tobias Maile. Er plant, BIMQ weiterhin in Modulen des Studiengangs Digitaler Baumeister einzusetzen und die Integration in komplexere Szenarien auszubauen.

 

Abbildung 3: Kommunikation über BCF-Issues in Catenda: Hier fehlende Feuerwiderstandsklassen

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